Tagebuch vom 18.06.2005
"Ich mag Menschen"
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Samstag, 23. Januar 2010
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Sonntag, 29. November 2009
Inkmail Archiv
Tagebuch vom 12.06.2005
"It's the end of the world as we know it."
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"It's the end of the world as we know it."
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Montag, 23. November 2009
Inkmail Archiv
Das Inkmail Tagebuch fängt noch mal von vorne an. Aber nur metaphorisch. Und in hörbarer Form: Ab jetzt gibt es die alten Inkmails wieder, die damals nur als E-Mail verschickt wurden. Listen to this: Tagebuch vom 11.06.2005.
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Freitag, 6. März 2009
Was lange ruht wird endlich gut

Von den großen gelernt: Nach Tall, Grande und Venti gibt’s die Einträge jetzt auch Short. Die Amis kennen das, muss man aber extra sagen, da small sagen tall bedeutet. Wegen kleinster Größe auf dem Menü bei Starbucks. Weniger Koffein, weniger Cholesterin, weniger Hysterien.
Ich komm zum Punkt: Das letzte Cosmopolitan Cover gibt mir ein wohliges Gefühl an diesem sonst so tristen Tag. Neben den üblichen Hilfestellungen (so geht dieser Sex, mehr Erfolg mit sexy Mode, Intelligenz – jetzt selber machen und dabei sexy sein) ein Themenbereich an dem ich hängen bleibe: Headline „Busenfreunde.“ Na ja. Aber darunter „Wie unsere Brüste lange schön bleiben.“
Es regnet draußen. Aber ich muss lächeln. Ich werde zwar nie erfahren wie unsere Brüste lange schön bleiben, da es nur eine Anzeige mit dem Cosmo-Cover ist, jedoch werde ich alles, was in meiner Macht steht dafür tun, damit es unseren Brüsten gut geht. Denn dieses Thema liegt mir wirklich sehr am Herzen. Ich hoffe nur unsere Brüste sind beim nächsten Mal nicht an einer nervigen Labertante dran.
Montag, 1. September 2008
Life stinks (Mel Brooks was right)
Das Sperma-Muschisekret-Paket landet immer im Müll. Ist ja auch klar. Wo soll es sonst landen? Im Klo runterspülen soll man es ja nicht, Taschentücher bestehen aus anderem Zellstoff als Klopapier. Löst sich nicht so gut auf. Und dann: Klo verstopft! Deshalb landet der Sex-Sondermüll im Papierkorb. Bei mir zumindest. Jedes Pärchen hat ja für direkt nach dem Sex sowieso seine Eigenheiten. Bei manchen Mädels läuft das Zeug nach einer erfolgreichen inneren Ejakulation sofort wieder raus. Andere können das irgendwie besser kontrollieren (Muschimuskeltraining?) oder haben einen besonders verwinkelten Mösenkanal mit mehr Auffangmöglichkeiten… (Memo an mich: Anatomie des weiblichen Geschlechtsorgans nachschlagen).
Überhaupt ist in die Mumu spritzen auch eher so ein Liebesding. Wer geil auf einander ist, macht sich richtig schmutzig. Was soll denn das Sperma in der Pussy? Außer zum Babys machen? Wenn schon Öffnung, dann doch eher in den Mund oder in den Popo, wenn’s machbar ist. Ich saue meine Partnerin gerne ein. Und wenn’s in die Haare geht ist das ein bisschen unangenehm, aber beim aufwischen helfe ich richtig mit. Ich sehe schließlich auch besser dran, so von oben.
Aber selbstverständlich bin ich auch mal verliebt, wenn ich mit jemandem schlafe. Ne, eigentlich bin ich immer verliebt, wenn ich mit jemandem schlafe. Manchmal ein bisschen mehr, manchmal ein bisschen weniger und manchmal danach ein bisschen gar nicht mehr. Aber so kann ich meiner Mama getrost auf die leicht besorgte Frage zunicken „Du schläfst doch nur mit Frauen, in die du auch verliebt bist, oder?“ Und wenn ich richtig verliebt bin, mit Beziehung und Kopf in den Schoß legen und Anti-Baby-Pille, dann spritze ich gerne meine Ladung in ihr allerheiligstes Heiligtum und fühle mich ihr wahnsinnig nah. Als würden unsere Seelen verschmelzen und unser ganzes irdisches Sein wäre auf diesen Moment ausgerichtet. So toll ist das. Und danach läuft die ganze Soße heraus. Und dieses Liebes-Gemisch aus unseren Lenden, das in der Lage ist das größte Wunder auf Erden – das Leben – zu schaffen, dieses Gemisch stinkt zum Himmel. Wäre ich Charlotte Roche, ich würde, gleich nachdem ich mir das hässlichste Bauchtattoo der Welt weglasern lassen würde, einen Roman schreiben. Die Geschichte einer jungen Frau, die es liebt, diesen Schleim auf ein kurz angetoastetes Brot zu schmieren, es mit getrockneten Popeln zu garnieren und einen feuchten Furz drüber zu lassen, um es dann mit einem Partner, der es wirklich ernst mit ihr meint, zu verspeisen.
Ich bin aber nicht Charlotte Roche, und so nehme ich das stinkende Liebespaket ohne Ekel und werfe es in den Papierkorb, wo es fröhlich weiter stinken kann und mich daran erinnert, dass wir Menschen nicht in CK one und Davidoff Cool Water geboren werden. Auch wenn der Einsatz dessen manchmal helfen mag, zum Zeugungsakt beizutragen. Aber das ist ein anderer Roman.
Überhaupt ist in die Mumu spritzen auch eher so ein Liebesding. Wer geil auf einander ist, macht sich richtig schmutzig. Was soll denn das Sperma in der Pussy? Außer zum Babys machen? Wenn schon Öffnung, dann doch eher in den Mund oder in den Popo, wenn’s machbar ist. Ich saue meine Partnerin gerne ein. Und wenn’s in die Haare geht ist das ein bisschen unangenehm, aber beim aufwischen helfe ich richtig mit. Ich sehe schließlich auch besser dran, so von oben.
Aber selbstverständlich bin ich auch mal verliebt, wenn ich mit jemandem schlafe. Ne, eigentlich bin ich immer verliebt, wenn ich mit jemandem schlafe. Manchmal ein bisschen mehr, manchmal ein bisschen weniger und manchmal danach ein bisschen gar nicht mehr. Aber so kann ich meiner Mama getrost auf die leicht besorgte Frage zunicken „Du schläfst doch nur mit Frauen, in die du auch verliebt bist, oder?“ Und wenn ich richtig verliebt bin, mit Beziehung und Kopf in den Schoß legen und Anti-Baby-Pille, dann spritze ich gerne meine Ladung in ihr allerheiligstes Heiligtum und fühle mich ihr wahnsinnig nah. Als würden unsere Seelen verschmelzen und unser ganzes irdisches Sein wäre auf diesen Moment ausgerichtet. So toll ist das. Und danach läuft die ganze Soße heraus. Und dieses Liebes-Gemisch aus unseren Lenden, das in der Lage ist das größte Wunder auf Erden – das Leben – zu schaffen, dieses Gemisch stinkt zum Himmel. Wäre ich Charlotte Roche, ich würde, gleich nachdem ich mir das hässlichste Bauchtattoo der Welt weglasern lassen würde, einen Roman schreiben. Die Geschichte einer jungen Frau, die es liebt, diesen Schleim auf ein kurz angetoastetes Brot zu schmieren, es mit getrockneten Popeln zu garnieren und einen feuchten Furz drüber zu lassen, um es dann mit einem Partner, der es wirklich ernst mit ihr meint, zu verspeisen.
Ich bin aber nicht Charlotte Roche, und so nehme ich das stinkende Liebespaket ohne Ekel und werfe es in den Papierkorb, wo es fröhlich weiter stinken kann und mich daran erinnert, dass wir Menschen nicht in CK one und Davidoff Cool Water geboren werden. Auch wenn der Einsatz dessen manchmal helfen mag, zum Zeugungsakt beizutragen. Aber das ist ein anderer Roman.
Mittwoch, 7. November 2007
Evolution hin, Evolution her
Wow, es gibt nichts Gewaltigeres als das eigene Gehirn und die richtige Musik dazu. Ich sitze da, hole die piekende, verhärtete Rotze aus meiner Nase, höre Roisin Murphy zu und da rattert meine Birne wie von alleine.
Ich weiß nicht, wie die großen Denker der Vergangenheit es geschafft haben große Gedanken zu denken ohne nebenher geile Musik hören zu können. Aber in grauer Vorzeit war das Pfeifen des Windes wahrscheinlich wie Musik. Oder das Rauschen des Flusses. Oder das Knacken der Hühnerknochen.
Heute können wir mit solchen Geräuschen nichts mehr anfangen. Müssen wir auch nicht. Evolution, Baby. Obwohl: ‚I’m from under a rock’ singt die Rosi. Recht hat se, wir sind animals. Das ist mir natürlich bewusst, vor allem wenn ich den sich mehrenden Haarwuchs auf meinem Rücken betrachte.
Egal mit wie viel Technologie man sein Zimmer voll stopft, wie aufrecht man geht oder zeigt, wie toll man mit Messer und Gabel umgehen kann, wir sind was wir sind: nackte Geschöpfe, auf die Erde geworfen, um den Kreislauf des Lebens zu schließen.
Ich weiß nicht, wie die großen Denker der Vergangenheit es geschafft haben große Gedanken zu denken ohne nebenher geile Musik hören zu können. Aber in grauer Vorzeit war das Pfeifen des Windes wahrscheinlich wie Musik. Oder das Rauschen des Flusses. Oder das Knacken der Hühnerknochen.
Heute können wir mit solchen Geräuschen nichts mehr anfangen. Müssen wir auch nicht. Evolution, Baby. Obwohl: ‚I’m from under a rock’ singt die Rosi. Recht hat se, wir sind animals. Das ist mir natürlich bewusst, vor allem wenn ich den sich mehrenden Haarwuchs auf meinem Rücken betrachte.
Egal mit wie viel Technologie man sein Zimmer voll stopft, wie aufrecht man geht oder zeigt, wie toll man mit Messer und Gabel umgehen kann, wir sind was wir sind: nackte Geschöpfe, auf die Erde geworfen, um den Kreislauf des Lebens zu schließen.
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